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2 SIEGE = GRUPPENSIEG..........Cool zum Gruppensieg........

Redaktion 18.03.2019

Es war der letzte Spieltag und eine einfache Ausgangslage, 2 Siege = 4 Punkte = Gruppensieg. Da man bereits vor diesem Spieltag auf dem 1. Tabellenrang lag hatte man alles in den eigenen Händen.

Stark dezimiert durch viele Absenzen und Verletzte wurde entschieden, mit 2 Linien zu starten. Im ersten Spiel traf man auf Bülach Floorball. Bereits im Hinspiel war dies eine hektische und körperbetonte Partie. Die Bandys machten von Anfang an Druck, konnten die Bülacher früh stören. Diese seinerseits versuchten mit einem Mann-Mann System keine Auslösungen zuzulassen. Somit plätscherte die Partie etwas vor sich hin, bis sich Frei nach einem Pass von Schmid ein Herz fasste und trocken, flach in die nahe Ecke einschiebte. Ein Tor aus der Glücksabteilung, denn dem Goalie war die Sicht verdeckt, ansonsten wäre dies wohl kein Problem für ihn gewesen. 

Kurze Zeit später liessen die Bandys einen Schuss auf den Kasten des jungen Parletta zu, dieser hatte ein kleines Loch zwischen sich und dem Pfosten offen und der Ball fand den Weg ins Tor zum 1:1.

Das wars dann mit der 1. Halbzeit. Man durfte mit diesem Resultat noch nicht zufrieden sein und wollte in Halbzeit Zwei mehr. Die Linien wurden ein bisschen angepasst, in der Verteidigung kam Trainingstourist Caputo zum 2. Saisoneinsatz, dieser zeigte ab Wiederbeginn wie man auf den Körper spielte und riss damit die gesamte Mannschaft mit.

Nach einem Zweikampf erwischte es einen Bülacher, 2min Pause für ihn, 2min Powerplay für die Bandys. Der Ball zirkulierte gut, zählbares gab es allerdings nicht, bis der Bülacher wieder auf dem Feld stand, genau in diesem Moment trifft Schmid mit einem "Bogenschuss" zum 2:1. Mit dieser Führung fühlten sich die Bandys vermutlich zu wohl, man stand nicht mehr ganz so nahe am Gegner und liess einige Schüsse auf den nun sehr starken Parletta zu. Nach einem Konter der Bülacher konnte dieser dann auch nicht mehr abwehren und man musste den erneuten Ausgleich hinnehmen.

Die Partei wurde danach ruppiger, die Bandys kämpften mit allen Mitteln, das verteidigen startete bereits auf der gegnerischen Grundlinie. Die Kräfte beim Gegner schwinden von Minute zu Minute. Nach einem abgefangenen Ball in der Verteidigung löste Schmid sofort auf den lauernden Forster aus, diese konnte nach einem einfachen Doppelpass mit Marty zum entscheidenden 3:2 einnetzen. Perfekter Konter! Die Küsse in Richtung Zuschauer sorgten auch da für Glücksgefühle...

Danach passierte nicht mehr viel, Bülach konnte, Innebandy wollte nicht mehr. Mit der Schlusssirene endete eine hektische und intensive Partie mit dem Punktemaximum für die Stadtzürcher.

 INNEBANDY ZÜRICH 11 - Bülach Floorball 3:2 (1:1)

Tore IBZH11: Frei (Schmid), Schmid (Frick), Forster (Marty)

 

Im 2. Spiel des Tages, dem letzten der Qualifikation traf man auf die White Indians. Nach dem Tabellenstand eine klare Sache, der Leader gegen den Zweitletzten. Doch auch dieses Spiel muss zuerst gespielt sein. Innebandy startete voller Energie und Zuversicht, man wollte von Anfang an Druck machen und dem Gegner das eigene Spiel aufzwingen. Die White Indians hatten nicht viel dagegen, stellten sich kompakt in die eigene Hälfte und blockte die einzelnen Aktionen ab.

Man sah den Zürchern an, dass sie nicht auf Schützenhilfe hoffen wollten, es wurde viel versucht, der Gegner wurde sehr früh angegangen und zu Fehlern gezwungen. Im Aufbau hatten die Verteidiger die Geduld und spielten genaue Pässe. Nach rund 4 Minuten hatte Luciani genug und versuchte es von der Mittellinie mit einem Flachschuss, 1:0. Es war das erste Tor von Luciani, der erst seit Mitte Saison zurück im Team ist, zuvor litt er während rund 1.5 Jahren an einer Knieverletzung.

Nur Zwei Minuten später wurden dann die Bandys kalt erwischt, nur kurz gab man einem Gegenspieler zu viel Platz, dieser nutzte das und konnte mit einem schönen Hocheckschuss ausgleichen. Innebandy hatte das Spiel im Griff, es mangelte an der Effizienz. Dies änderte sich dann plötzlich, Forster fing einen Ball ab, spielte sofort in die Mitte wo Frei abdrückte, keine Abwehrchance für den Torhüter.

Man störte den Gegner nun noch früher und gab ihm keine Chance mehr auszulösen, vor allem die junge Sturmreihe um den Captain Marty konnte mal für mal den Ball zurückgewinnen. Nach einem Zweikampf hinter dem Tor kommt Marty mit dem Ball vor das Gehäuse, versucht abzuschliessen, der Ball wird geblockt und landet wiederum bei Frei, der kurz verzögert und flach aufs Tor schiesst, wo Forster noch ablenkt. 3:1! Eine Minute später landete der Ball bereits wieder im Tor. Berginz macht nach dem Pass aus der eigenen Ecke drei schnelle Schritte bis kurz über die Mittellinie und bringt den Ball hoch Richtung Tor, wo Geiser wunderschön Volley verwertet, wiederum ein perfekter Konter.

Mit dem Stand von 4:1 gings in die Pause, welche die White Indians brauchten, die Bandys eigentlich momentan gar nicht wollten. Fast alles klappte in dieser Halbzeit. Die Pause wurde genutzt um nochmals zu rotieren, alle sollten zum Zug kommen.

Die Pause half den White Indians mehr als den Stadtzürchern. Sie versuchten nun, Innebandy früher zu stören und die Angriffswellen so erst gar nicht zuzulassen. Gleichzeitig schalteten die Bandys zwei Gänge zurück und wurden durch dies anfälliger für Konter. Drei Minuten nach der Pause spielte Feller unter Druck den langen Pass, dieser kam genau zu Frei, der in die Mitte laufen konnte und zum 5:1 abschliesst.

Das Spiel war sehr intensiv, es gab nun Chancen auf beiden Seiten und so führte ein schneller Konter nach einem geblockten Schuss zum 5:3 Anschlusstreffer für die White Indians, da hatten sie gar viel Platz. Die Visiere blieben offen, kurze Zeit später Schloss Marty auf Pass von Forster zum 6:3 ab. Die Defensive wurde je länger je mehr vernachlässigt, was zum 6:4 führte. 50 Sekunden später stellte Frei mit seinem 3. Tor in diesem Spiel den 3 Tore Vorsprung wieder her.

Das wars dann, die dezimierten Bandys schafften das Ziel, Gruppensieg! Nach sehr langer Zeit hüpfte die Bande wieder einmal nach einer Spielrunde. Captain Marty der eine überragende Partie zeigte durfte den Pokal am Speakertisch abholen und in die Höhe stemmen.

INNEBANDY ZÜRICH 11 - White Indians Inwil-Baar 7:4 (4:1)

Tore IBZH11: Luciani (Geiser), Frei (Forster), Forster (Frei), Geiser (Berginz), Frei (Feller), Marty (Forster), Frei (Forster)

 

Sehr ausgelassen und zufrieden wurde der Gruppensieg mit einem Hopfensmoothie gefeiert. Nun geht es in die "Playoffs". Wo und gegen wen ist noch nicht bekannt. Klar ist, dass alles am Wochenende vom 13.-14.04.2019 stattfinden wird.

GO BANDYS!!!!!